Du. Sein.
  Du. Sein.   

Philosophie & Tun

Sich physisch und mental in der Natur zu bewegen war einst für den Menschen Normalität und Grundlage seiner Existenz. Hier sammelte und jagte er, schuf sich Bündnisse, Familie und Schutz.

Im Laufe seiner Evolution erkannte er mehr und mehr die Zusammenhänge der ihn umgebenden Situationen. Seine Intelligenz ließ ihn sein Habitat verstehen. So, wie alle Lebewesen, arrangierte er sich, passte sich an, änderte aber auch was zu ändern war, wenn er sich davon Vorteile versprach. Es folgten Erfindungen und Errungenschaften, soziologische Metamorphosen, welche das Leben der Spezies Mensch völlig veränderten. Der Mensch generierte Fortschritt. Und, er wurde ein kleines Bisschen bequem. Zu bequem?

 

 

Der Mensch und die Natur ... und der Fortschritt.

 

Unsere stetig zunehmende Verbindung mit einer digitalen und teilweise schon robotisierenden Welt hat uns längst in die Situationen gebracht, welche bereits vor Jahrzehnten von Leuten wie George Orwell und Roboter Erfinder Asimov formuliert wurden.

Und so sieht sich das Wesen Mensch wohl in dem Status zwar ursprünglich aus natürlicher Grundenergie geboren zu sein, sich aber auch zunehmend in einer sich verdichtenden und sehr künstlich auf ihn einwirkenden "Umgebungssituation" zu befinden. Denn das, was wir als Fortschritt, insbesondere technologischen Fortschritt bezeichnen, bringt nicht unbedingt immer nur den Vorteil.

 

Unsere modernen Urbanisationen schaffen "Kunstleben". Die bequemen Städte lassen uns Naturzustände blass und steril wahrnehmen. Hochhausfassaden reflektieren Wärme und schaffen Kunstklima. Skylines generieren diffuses Windgeschehen und lassen einen Sonnenunter- und Sonnenaufgänge gar nicht mehr so richtig erkennen. Asphalt lässt uns den natürlich gewachsenen Boden, weder sensorisch noch emotional, kaum spüren. Das menschliche Auge konditioniert sich auf „Kurzsehen“, weil es mit Weite gar nicht mehr konfrontiert ist. Höhenangst/Platzangst, oftmals ein Ergebnis unserer visuellen Entwöhnung von weit auslaufender Topographie, ist gerade unter Stadtmenschen extrem verbreitet.

 

 

Das was ich tue ... ich gehe in die Wildnis.

 

Dabei begleiten mich oft Personen mit Expeditionsvorhaben oder Führungskräfte aus der Wirtschaft; manchmal auch Menschen mit Regenerierungsmotivation.

 

Aber ebenso Jene, die Details über die laute Stille der Natur erleben,- die  ganz abseits des touristischen Mainstreams Wildheit atmen möchten,- in der absoluten Wildnis übernachten und überleben lernen wollen.

 

In völliger Dunkelheit bei Sternenklarheit Himmelsicht zu begegnen, essbare und giftige Pflanzen unterscheiden zu können, zu erlernen Feuer ohne moderne Werkzeuge zu entzünden, exotische Tiere zu identifizieren, Himmelsrichtungen zu bestimmen oder ein Kanu oder Boot zu bauen, macht irrsinnig viel Adventure.

 

LAPPLAND - NORD NORWEGEN - aber auch DEUTSCHLAND bieten jede Menge Herausforderung. Noch weiter und exotischer geht dabei aber immer ... 

 

Es ist mir ebenso eine riesengroße Freude auf meinen Exkursionen für meine Begleiter in der Wildnis zu kochen und ihnen den Wald und die weitere Natur, als die Mutter unserer Nahrung vorzustellen.

 

Was ich über das Thema Wildnis & Survival, Flora/Fauna weitergebe, stammt aus meiner Zeit im Militärdienst, dem mir übermittelten Wissen meiner sehr erfahrenen Jägermentoren und meinen eigenen Erfahrungen und Exkursionen weit jenseits unserer heimischen geographischen Breitengerade (vor allen Dingen jenseits des 67 Breitengerades nördl. Breite). Natürlich befinde ich mich ebenso im ständigen Dialog und Erfahrungsaustausch mit Menschen, die dasselbe unternehmen wie ich selbst:

 

Natur Guiding- Survival Scouting.

 

Vielleicht sieht man sich einmal, irgendwo, dort draußen!

 

Herzlichst,

Tom Zippel     

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